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Dienstag, 11. April 2017, 14:12

Moment der Wehmut - Zeitenwende

Grad am Grübeln...

Piech (fast) in Rente, Giugiaro ebenfalls, Nockenpaule jenseits des Weltlichen, und grad fiel mir Röhrls Art in einem Video auf, so als bereite er sein Lebenswerk. Kein Wunder, er feiert im nächsten Jahr 50. jähriges Berufsjubiläum. Wer schafft das schon? Da erscheint sein Auftreten auf einmal in einem anderen Licht.
Augenscheinlich geht es im ja gut.

Da verabschiedet sich auf jeden Fall eine Riege an Männern, die ein halbes Jahrhundert intensiv die Wege des Automobilbaus geprägt haben. Im Rückblick wird es eine Epoche sein, die sehr intenisv gestaltet wurde. Mal sehen, wie das weiter geht.

Ich warte jedenfalls auf den Ersten, der mit seinem Tesla durchs Unterholz pflügt. Und dem ersten Finnen, der mit seinem Tesla Kringel auf der Eisbahn dreht...

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2

Sonntag, 30. April 2017, 12:56

...ich befürchte bei heutigen Firmenführungen, den vielen Gremien, Regularien und Gesetzen und Politik, wird des solche langjährig prägenden Personen nicht mehr geben.....
Gruß Klaus

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Freitag, 5. Mai 2017, 19:02

Hallo Klaus,

grundsätzlich hast du sicher Recht. Mit Bausch und Bogen würde ich aber nicht einstimmen - was läuft etwa gerade bei Tesla? Alles ebenso auf Elon Musk und sein Tun fokussiert. Und wenn man die letzte Artikelserie bei Volkswagen-Classic aufmerksam studiert hat, dann weiss man, dass etwa Volkswagen beim E-Mobil technisch bei weitem nicht so abgeschlagen ist, wie es zunächst scheint. Haben halt die letzten 45 Jahre kontinuierlich geforscht und entwickelt. Knackpunkt ist aber noch immer - auch noch bei TESLA - die Batterietechnik. Deshalb kamen ja die verantwortlichen VW-Ingenieure damals schon zu dem Schluss, dass E-Mobile vor allem im (städtischen) Kurzstreckenverkehr interessant sind, vor Allem für Gewerbetreibende.

Juergen

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Samstag, 6. Mai 2017, 11:28

ich glaub das alles nicht ; seit 50 Jahren bieten immer irgendwelche Designstudien an und erzählen dir, das in 5 Jahren alle Autos elektrisch fahren . Der Unterschied in den letzten Jahren , das die E-Autos immer hässlicher werden , so dass neben dem Preis auch noch die Geschmacksnerven strapaziert werden . Die Aussenstehenden sehen dann , das du neben dem Fakt, das du zuviel Geld haben musst, garantiert keinen Geschmack hast . Und dann kommt immer das Statement, das die Elektrofahrzeuge nicht vom Markt angenommen werden. Da muss man sich nicht wundern . Gleichzeitig werden den Leuten mit einem Riesenmarketingaufwand Autos angepriesen , die wirklich keiner braucht . SUVs , die hasse ich mittlerweile, dann dieser ganze Crossovermist, irgendwelche SUV Coupes etc . Und auch diese Fahrzeuge sind nicht sehr umweltfreundlich . Ich denke, man wartet , bis einer den ersten Schritt macht, den macht aber keiner . Und bis dahin verdient man ganz gut Geld mit der amortisierten alten Technik .

5

Samstag, 6. Mai 2017, 15:34

Hallo Jürgen,

sicher, ich erinnere mich, dass wer von den großen Drei, denke der aktuelle Henry Ford junior, in Angesicht von Tesla gesagt hat, zum ersten Mal seit mindestens 60 Jahre müsse man konzeptionell wirklich neu denken. Bislang sei es seit Jahrzehnten mit Detailveränderungen über die Jahrzehnte gekommen, ohne sich strukturell verändert zu haben.
Ferdinand Piech hat seine berufliche Lebenszeit immerhin konsequent genutzt, alles, was konzeptionell noch links und rechts des Weges lag, konzeptuell abzugrasen und ausentwickeln zu lassen.

Crossover-SUVs uä bedienen halt nur eine Nachfrage auf bestimmten Märkten dieser Welt.

Ich hab auch nur geschrieben, weil ein Bekannter ein E-Auto einige Tage wirklich praktisch leihweise benutzt hat. Und das Fazit war: Es funktioniert. In der Praxis frisst halt das Fahren mit Heizung, ne Art Tauchsieder, enorm Strom, und wenn man irgendwo ist, bei Bekannten etc., dann steht man eben erst einmal mit der Kabeltrommel vor denen.
Von daher gilt einfach das Fazit, dass die Forschungsleiter bei VW Mitte der 70er zogen, immer noch: E-Autos taugen vA für Kurzstreckenverkehr im Ballungsraum.
Dinge wie Rekuperation hat VW über die Jahrzehnte bereits erfolgreich entwickelt. Liegt alles im Regal.

Das einzige, was bei TESLA wirklich neu ist, sind die Powercharger, deren Nutzung sich TESLA von der breiten Masse der Nutzer aber auch gut bezahlen lassen wird. Alles andere ist simples Marketing.

Was die Energieersorgung angeht, darf man sich keinen Illusionen hingeben, dass ist nur mit Kernenergie zu stemmen, deren Anlagen man eben in irgendwelchen Randregionen erichtet, davon gibt es auch in Europa noch genügend.
Das wird einem spätestens dann klar, wenn man sich bei google Earth mal die Tagebaugebiete für Braunkohle von Garzweiler (und Etzweiler) I und II ansieht, jeweils Flächen so groß wie das Stadtgebiet von Köln. Entstanden innerhalb der Lebensspanne nur einer Generation.

Ich bin da alles andere als ein Kritiker, es wäre einfach schön, wenn sich meine Mitmenschen mal einfach nur den Realitäten stellen würden.

Https://www.google.de/maps/@50.9843078,6…m/data=!3m1!1e3

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