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1

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 21:15

Portrait VW Passat 32b Variant vs. Chevrolet Caprice in OM 12/2017

Hallo zusammen,

wer in die Heftvorschau der aktuellen Oldtimer-Markt geblickt hat, wird es evtl. schon entdeckt haben: In der Dezemberausgabe 2017 wird sich ein Vergleichsportrait finden, ein VW Passat Variant 32b tritt an gegen den "Vetter im Geiste" aus Amerika, den gleich alten Chevrolet Caprice StationWagon.
In diesem Sinne: Nur geteilte Vorfreude ist richtige Vorfreude1

Juergen

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2

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 18:13

ich will ja jetzt nicht von hinkenden Vergleichen anfangen, aber viele Leute dürften es nicht gewesen sein, die sich zwischen den beiden Autos entscheiden mussten .... 8)

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3

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 20:19

Wie wäre es mit einem Vergleich Senf gegen Ketchup?! Man kann schließlich beides zu Bratwurst essen... ;)

Wobei die Logik tatsächlich nachvollziehbar ist: Während die Familien der alten Bonner Republik in den 80ern Passat Variant fuhren, kreuzte durch US-Suburbia damals der Chevy Caprice Station Wagon.

Grüße
Tilman

Chris aus Hamm

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4

Mittwoch, 8. November 2017, 16:33

Ich glaube ja dass in dem Vergleich der Passat Variant gewinnt.
Wenn man sich die paar sehr überschaubaren Kapitel die der Caprice gewinnen wird vor Augen führt.....
- Motorleistung und Sound
- Ladevolumen und Innenraumgröße
- Langstreckentauglichkeit weil´s in USA eh immer nur geradeaus geht
- ....
- ..
Und dem gegenüber die deutsche Ingenieurskunst betrachtet...
- Alltagstauglichkeit und Parkflächenverbrauch
- Strassenlage und Fahrkomfort
- Kraftstoffverbrauch und Kosten-/Nutzenrechnung
- ....
- ..

Dann kann es doch nur EINEN Gewinner geben, und das ist der 32 b :-)

Gruss aus Hamm
Christian
Die Bord- Elektronik in meinem Santana hat einen Namen : EMDEN ;-)
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Juergen

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5

Mittwoch, 8. November 2017, 18:33

na ja, für die vollbärtigen Hipster wird wohl der Caprice gewinnen , da : - Heckantrieb - [JeremyClarkson]V8-Motor[/JeremyClarkson] 8)

6

Donnerstag, 30. November 2017, 13:33

Und? Your comments please!



Ein überraschend neutraler Bericht. Über die amtliche Tristesse, die ein Passat C verströmen kann, muss man hier wohl nicht viel erzählen, da allseits bekannt. Vom Fahrgefühl her sass jeder Eigner eig am Steuer eines Caprice, tief iim Hinterkopf-
Umso wundert die Wahl des Fahrzeugs gegenüber dem angetretenen US-Vetters. Mittelklasse für die gesellschaftliche Mittelklasse, beiderseits des Atlantiks, gewiss.
Aber der Passat konnte auch plüschig, mit viel Velour, und Glitztrim rundum, als GL. Und ab Werk sogar mit grummelndem Motor, als Fünfender. Da war der Unterschied zum Caprice dann nicht mehr arg so groß (aus deutscher Sicht).

Ok, sind kaum welche übrig. Aber erwähnen kann man es ja mal.


Ach, nochwas: Der VW Dasher wird mit "Zerstörer" übersetzt. Kann man machen, lag und liegt den Niedersachsen aber vom Wesen her fern.
Ethymologisch, sofern man davon bei Autonamen sprechen kann, liegt die Ahnenfolge wohl anders: Der Urahn war ein "Beetle", dessen Erbe trat als "Rabbit" an, der "Rippengeber" des B1, der Audi 80, startete in den USA als "Fox".
Und der VW Dasher? Nach US-Lesart auch ein Vierbeiner, das Leitrentier am Schlitten von Santa Claus heisst wohl auch Dasher. Charakterlich etwas ulkig, eigentümlich, auffällig.
Was der VW Dasher ja irgendwie auch war, als er antrat.


Bob Lindeman, damals TV-Autotester in den Staaten, war jedenfalls schwer angetan vom VW Dasher, weil er, ganz anders als die sonst getesteten Dickschiffe eben nicht mit wimmernden Gummis um die Kurven des genutzten Rundkurses wankte, und auch kein Bremsfading nach der dritten Vollbremsung aufweisen konnte, sondern selbst dort die Spur hielt.

Und darüber hinaus, nicht zuletzt: "Unlike the beetle....it even looks more like a car."



__________

httPs://www.youtube.com/watch?v=HSFftYL8C2M


__________

Später wurde er dann, was wir alle sein wollen, Mutters Liebster.
Denn: "Mercedes doesn't sell one!"


hepp: htTps://www.youtube.com/watch?v=B244yW5hO7E

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »nikalla« (30. November 2017, 13:50)


Chris aus Hamm

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7

Freitag, 1. Dezember 2017, 19:23

Ob Dasher, Quantum oder eben hier in Deutschland, explizit in Essen einen "Vergleich" zwischen Passat C Variant FL und einem Caprice zu führen....
Da treffen doch eh 2 Weltanschauungen aufeinander die so nicht wirklich passen. Weder kontinental noch emotional. Der Eigner des Ami-Schlittens lässt von seinem Kaufwunsch ab, der Besitzer des Passat liebt seinen Vari....
Also ist doch alles so wie es sein soll. Die Vielfältigkeit bleibt gewahrt. Jeder nach seinem Gusto.
Mein Garagen-Nachbar hatte und hat verkauft nen Caprice Sedan. Ist ein schönes Auto. Aber gegen meinen Santana? Andere Welt.
Und ebenso wie in dem "Vergleich" : Den Caprice hätte ich nicht mal im Tausch genommen.
Prägung, Erhaltungswille, Liebhaberei, Hobby, Einstellung, Weltanschauung, Herkunft, ...... sprechen doch dagegen.
Mein Guter ist und bleibt mein GUTER :-)

Gruss aus Hamm
Christian
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Juergen

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8

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 09:37

ich fand das auch ein wenig weit hergeholt, aber egal, was mir wiederum aufgefallen ist, war der Kennzeichenverstärker am 32B , der unseren örtlichen Teilehändler bewirbt (MARTIKA Autoteile); ist das ein blöder Zufall oder kommt das Auto ursprünglich aus BaWü ?

9

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 00:12

...und bei dem Anderen: Autoteile <-(kaum zu entziffern) TEXAS....wo hab' ich das bloß schonmal gelesen? :D :D
Schöne Grüße
Greenhorn

10

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 00:17

Well, diese Vergleiche x vs. y sind immer so eine Sache. Man kann auch einen Pfannkuchen gegen einen Schwarzwälder Kirsch antreten lassen - sind beides sehr wohlschmeckende Kuchen....das geht schon --- irgendwie...
Aber wirklich "gewinnen" kann dabei doch eh keiner oder eben stets beide, denn hier geht es ja wohl doch mehr um die Liebhaberei (für die es 1000 Gründe gibt), als um den Beweis welcher denn nun "besser" ist.

Gut, es ist durchaus interessant zu sehen was zur gleichen Zeit im Wilden Westen unter Mittelklasse verstanden wurde: Zwei Meter(!) Breite, 5-Liter Hubraum und 1,8 t Gewicht, gelten schon als "geschrumpftes" Modell. Aber ich bin mir sicher auch meine Oma hätte mir aus dem Stehgreif bestätigen können, das bei den Amis die Autos sowieso immer schon big, huge und extra large waren. Eine Nation die sich bis heute für "The greatest nation of the world" hält, darf in der Wahrnehmung der Weltöffentlichkeit selbstverständlich nicht mit steckebeinigen 4-Zylindern und 1600 ccm assoziiert werden! Oh, my god! 8o...how dare you!

Unabhänging von der getroffenen Auswahl die hier miteinander verglichen wurde, dieser Caprice hat seine Reize. Allein durch seine Ausmaße und das protzige Erscheinungsbild wird er in unseren Köpfen als typisch amerikanisch eingeordnet und erhält durch seine Seltenheit auf bundesdeutschen Straßen mehr oder weniger automatisch einen Exotenbonus. Man hat sie (die typischen Amischlitten aller couleur) tausendfach in Filmem und Serien gesehen, aber höchst selten live. Also, schon ein Ding aus einer anderen Welt, ja.
Und führe einer an mir vorbei, ich drehte mich bestimmt nach ihm um oder liefe auf dem Parkplatz 5-mal staunend und amüsiert zugleich um ihn herum.

Um aber die Frage von Oldtimer-Markt, "Welcher Kombi geht letztlich besser auf die Bedürfnisse der bürgerlichen Mitte ein?", zu klären, wäre vielleicht der Vergleich des Passats mit einem Volvo 245, einem Mazda 929 Kombi oder Peugeot 505 Kombi, etc. sinnvoller gewesen, finde ich. Dann hätte man Pfannkuchen mit Pfannkuchen verglichen und zwar aus ein-und derselben sozialen Krabbel-Gruppe.

Nebenbei bemerkt, wird die o.g. Frage von OM in dem Artikel garnicht weiter verfolgt und geklärt. Stattdessen wird sie mit den persönlichen Bedürfnissen und Urteilen der beiden jetzigen Fahrzeughalter beantwortet. Und keiner der beiden Herren repräsentiert eben jenen amerikanischen Mittelschicht-Burger der Achtziger-Jahre.
Schöne Grüße
Greenhorn

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Greenhorn« (10. Dezember 2017, 16:39)


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