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Nils

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1

Freitag, 19. Februar 2010, 13:19

Inkontinentia

Nach dem gestrigen Schrauberabend steht es fest, die Karre (= 88er GT Syncro mit JT-Motor) hasst mich!

Das Kühlsystem hatte ich ja wie in dem andern Thread angekündigt schon großzügigst mit Hylomar dicht gebombt (scheint auch dicht zu halten, den weißen Qualm aus dem Kühler hänge ich mal dem Wasser an, was von außen in den Kühler gelaufen ist, als ich das Wasser abgelassen habe und das nun beim Erwärmen verdampft ist).

Joa, naja, dafür nun die nächste Baustelle!



Nach 30 Minuten Motorlauf war der da ^^ auf einmal da X(

Ich musste auch nicht lange Suchen um des Unheils Ursache zu finden...



Bezieheungsweise nochmal in Nahaufnahme...



Man sieht das Öl da richtig in Tropfen runterlaufen - ich könnte kotzen! (Ok, hab ich gestern auch gemacht, aber das hing wohl nicht wirklich mit dem Ölverlust zusammen...)

Was zum Henker ist das nun? Der berühmt berüchtigte Kurbelwellensimmerring? Welche Teile macht man da neu, was muss ich alles wegbauen und was fällt mir alles entgegen, wenn ich da dran gehe?!

Viele Grüße
Nils

PS @Klaus: Den Gegenhalter könnte ich wahrscheinlich noch gebrauchen.... :rolleyes:
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2

Freitag, 19. Februar 2010, 13:25

das könnte in der Tat der KW Simmerring sein; da muß dann der Zahnnriemen runter ; das Teil selber kostet nicht die Welt; ich würde dann, wenn du eh alles auseinander hast, auch den Nockenwellendichtring machen. Ich tendiere momentan dann immer dazu, die Dichtringe beim ZR Wechsel mit zu wechseln, ist dann weniger Aufwand und ein mindestens 20 Jahre alter Dichtring darf auch mal undicht sein.... vor kurzem hatte ich den Fall, das ein 30 Jahre alter Simmerring hinter der Nockenwelle einfach rausgefallen ist, weil er steinalt und steinhart war.

Nils

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3

Freitag, 19. Februar 2010, 14:58

Okay, ich bin grade ein wenig durch den Onkel E. gestöbert und werde aber nicht ganz schlau... Ich habe einen "Radialwellendichtring" gefunden, der von der Einbauposition her der Simerring sein dürfte (findet sich auf der Seite Ölpumpe). Wie zieht man den am Geschicktesten aus seinem Sitz raus??

Außerdem ist hinter dem Ölpumpengehäuse(??) noch eine Dichtung zum Motorblock hin - die könnte man in Anbetracht der horrenden Beschaffungskosten von ca 5€ gleich mit erneuern?! Oder muss da dann die Ölwanne ab, um die Ölpumpe mit ihrem Saugschnorchel rausfummeln zu können? Ich steig da grade nicht ganz durch, in welchem Bauteil nun die eigentliche Pumpe sitzt.

Und wie ist die KW vorne eigentlich gelagert? Auf den Bildern zur KW findet man nur die Pleuellager, nach vorne hin dann den Ölpumpenmitnehmer und dann kommt schon das Rad, welches den ZR antreibt ?(

Vielen Dank für eure Hilfe!
Nils
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4

Freitag, 19. Februar 2010, 16:31

Okay, ich bin grade ein wenig durch den Onkel E. gestöbert und werde aber nicht ganz schlau... Ich habe einen "Radialwellendichtring" gefunden, der von der Einbauposition her der Simerring sein dürfte (findet sich auf der Seite Ölpumpe). Wie zieht man den am Geschicktesten aus seinem Sitz raus?? Außerdem ist hinter dem Ölpumpengehäuse(??) noch eine Dichtung zum Motorblock hin - die könnte man in Anbetracht der horrenden Beschaffungskosten von ca 5€ gleich mit erneuern?! Oder muss da dann die Ölwanne ab, um die Ölpumpe mit ihrem Saugschnorchel rausfummeln zu können? Ich steig da grade nicht ganz durch, in welchem Bauteil nun die eigentliche Pumpe sitzt. Und wie ist die KW vorne eigentlich gelagert? Auf den Bildern zur KW findet man nur die Pleuellager, nach vorne hin dann den Ölpumpenmitnehmer und dann kommt schon das Rad, welches den ZR antreibt ?( Vielen Dank für eure Hilfe! Nils
also, es gibt da Auszieher, mit denen man den Dichtring rausziehen kann, man kann auch 2 Blechschrauben in den Simmerreing reindrehen (in die Metallfläche), aber da der Dichtring relativ klein ist, ist die Gefahr gegeben, das man die Kurbelwelle beschädigt, also doch eher den Deckel abschrauben; unter Umständen kann es sein, das man die Ölwannendichtung erneuern muß, oft reicht es aber auch aus, den Bereich, wo der Flansch an der Ölwanne anliegt, mit Dichtmasse abdichtet. Reinklopfen kann man den Dichtring (gut einölen an der Inennseite zur KW hin) mit einer entsprechenden Nuss, aber aufpassen, manchmal rutscht unbemerkt die Feder aus dem Dichtring raus, da muß man halt ganz genau hinschauen. Die Kurbelwelle ist im Block gelagert, hinter dem Flansch sollte das entsprechende Lager sein .... wie gesagt, ich mache mittlerweile die Dichtringe immer mit rein; bei 5-6 Jahre alten Autos nicht unbedingt nötig, aber an 20 aufwärts immer. Vor allem, wenn der Zugriff auf den Dichtring mit ausbauen des Zahnriemens verbunden ist; das gleiche übrigens bei der Kuppplung; wenn man das Getriebe schonmal rausgef**** hat, dann immer erneuern; es wäre irre, das Getriebe nur wegen den gesparten 10-20 Euro wieder rauszuzaubern... beim Vierzylinder sind übrigens die Dichtringe Nockenwelle/Zwischenwelle/Kurbelwelle vorne immer die gleichen , d.h 3x das gleiche Teil.... ich kram nachher mal die Bilder raus ....

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5

Freitag, 19. Februar 2010, 19:30

Kann dem Jürgen da nur beipflichten!

Nach der Lebenszeit gehören die Simmeringe mal neu.

Auch schädlich für die Teile ist wohl, wenn die Kiste drum rum ne längere Zeit steht.
Schmeißt man den Wagen dann mal wieder an, kann der Ring undicht werden.

Einer meiner Schrauber hatte das wohl öfter, sowohl bei VAG-4Zyl. als auch VAG 5Zyl.
Diesel, Benziner...durch die Bank.


Aber Nils, der Fleck sieht genauso aus, wie der den meiner immer inner Garage gemacht hat.
Nur war war der nicht auf ein Mal so groß, sondern über Monate immer mal wieder ein paar Tropfen dazu.
Jetz weiß ich wenigstens definitiv, dass es der KW-Simmerring war. ;)
(das war, wo der meinem Vadder gehörte und ich noch nicht so viel Kenne von Autos hatte...)

Bisschen Öl hing unten ja dran, an der Wanne jetz...


Gruß
Henrik
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6

Freitag, 19. Februar 2010, 20:23

Die letzten zwei Simmeringe, die ich bei derart alten VW-Motoren (war einmal eine T3-TD-Doka, einmal mein 80er) wechseln wollte waren es nicht. Es war die Flanschdichtung von dem Deckel, in dem der Simmering sitzt. Ich habe die auch schon vorher gern mitgewechselt, ist m.E. auch einfacher. Wenn keine Dichtung zur Hand ist, nehme ich flüssige Silikondichtmasse von Petec, die ist super, man sollte das ganze dann aber mindestens 24 h ablüftenlassen, sonst kann es sein, das die Angelegenheit wieder undicht wird. Eignet sich auch hervorragend für Ölwannen, Wasserflansche o.Ä.. Das Zeug ist bis locker 200°C Temperaturbeständig, gibts in zwei Versionen.

Thorsten
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7

Montag, 22. Februar 2010, 15:09

Moin zusammen,

auf den Bildern oben ist es vielleicht nicht ganz deutlich geworden, deshalb hab ich hier nochmal künstlerische Freiheit walten lassen...



Das rote "Ei" mit dem Pfeil markiert den Hauptfluss des Öles (soweit ich mich grade dran erinnern kann), und der blaue Pfeil die Stelle, an der ich den KW-Simmerring in etwa vermuten würde. Da das Öl schon von viel weiter oben den Deckel runter läuft werde ich wohl doch mal den ganzen Zahnriemenschutzgeraffel abbauen und schauen, ob es nicht eher der NW-Simmerring ist...

Tendenziell würde ich dann aber doch gleich beide neu machen und evtl auch die Dichtung zwischen dem Ölpumpendeckel und dem Motorblock. Foglendes ist mir dabei aber immernoch nicht ganz klar:
  1. Wie bekomme ich die alten Simmerringe raus und die neuen wieder rein? Für den an der KW kann man laut Jürgen den Deckel der Pumpe abschrauben (dazu auch noch Frage 2), an der NW ist kein Deckel zum abschrauben vorhanden...
  2. Um die Deckeldichtung zutauschen: Ölwanne ab oder nicht?
  3. Und wenn Ölwanne ab, muss dazu ja bestimmt auch beim 5ender die VA raus, oder geht das so?

Danke für eure Hilfe und viele Grüße
Nils
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8

Montag, 22. Februar 2010, 15:25

  1. Wie bekomme ich die alten Simmerringe raus und die neuen wieder rein? Für den an der KW kann man laut Jürgen den Deckel der Pumpe abschrauben (dazu auch noch Frage 2), an der NW ist kein Deckel zum abschrauben vorhanden...
  2. Um die Deckeldichtung zutauschen: Ölwanne ab oder nicht?
  3. Und wenn Ölwanne ab, muss dazu ja bestimmt auch beim 5ender die VA raus, oder geht das so?
Danke für eure Hilfe und viele Grüße Nils
also, das mit den Simmerringen ist so; den von der Nockenwelle kann man auf der einen Seite reinklopfen, dann sollte der auf der anderen Seite rauskommen, wenn die Dinger schön alt und hart sind, reicht das meistens aus. Bei einem größeren Simmerring (z.B KW) kann man vorsichtig zwei Blechschrauben in den (Metall-)Teil zwischen Dichtlippe und Rand reindrehen, und die dann mit Hebel/Zange rausziehen, dann kommt der Dichtring meistens mit . Wenn du den Rand des Gehäuses kaputtschmiedest, ist das halb so wild, aber bitte nicht die Kurbelwelle verkratzen; wenn die an der Dichtfläche hin ist, dann ist Ende Gelände. Die Ölwanne könnte man abbauen, man könnte aber auch nur den Deckel wegmachen und hoffen, das die Ölwannendichtung im Bereich des Flanschs halbwegs beinander bleibt. Wenn ja, dann mit Dichtmasse abdichten, wenn nein, Ölwanne wegmachen ..... oder Dichtring so ausbauen, wie an der Nockenwelle, wenn das geht , aber aufpassen, das du an der Kurbelwelle nix vermackst oder verkratzt . Die neuen Simmerringe gut einölen oder mit WD 40 einsprühen , dann mit einer Nuss oder ähnlichem wieder reinklopfen. Vor dem Ausbau halt schauen, ob der alte Simmerring bündig reingeklopft wurde oder nicht. Ölwanne beim 5er muß ich raten, ich meine aber, der Vorderachsträger könnte drin bleiben ; ist jetzt schon ne Weile her, das ich die auswechseln mußte .... was enorm wichtig ist; die Dichtringe sollten genauso tief reingeklopft werden, sie sie vorher drin waren; also den Abstand merken. Und aufpassen peim Reinmachen der Dichtringe; mir ist das schon ein paar mal passiert, das beim Einbauen des Rings die Feder aus dem Innenteil rauskam; da bitte aufpassen, ohne Feder = undicht .

9

Dienstag, 23. Februar 2010, 16:45

KW und NW habe auf der Steuerungsseite denselben Simmering. Nils, wo du den Simmering vermutes, kommt erstmal die Zahnriemenscheibe. Der Simmering sitzt in dem Deckel,den du rot markiert hast. Für die Ölwannendichtung müsstest du die Motorlager links und rechts lösen und entweder
a) den Motor fixieren (aufhängen, z.b. an einem Balken) und den Aggregateträger ausbauen oder
b) die Drehmomentstütze auch lösen und den Motor mit Flaschenzug oder Kran ein wenig hochziehen, bis die Wanne drunter weggeht. Ist zwar knapp, aber passt. Hierbei auf Schläuche etc. aufpassen, wie gesagt ist knapp.
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10

Dienstag, 23. Februar 2010, 18:38

Moin Thorsten,

dass es hier um einen 5Zylinder geht, ist dir bekannt? Laut meinem Teile-Onkel haben NW und KW andere Dichtringe. Der an der NW ist aber der selbe, wie der, der überall am 4er verbaut ist.

Was ich mit der Bemalung eigentlich nur ausdrücken wollte, ist die Tatsache, dass das Öl bei einem undichten KW-Simmerring wohl doch nicht so weit oben rauskommen würde. Ist ein bisschen doof zu zeichnen gewesen, zumal mein Bildbearbeitungsprogramm da eher die Kanone auf eine Spatz war und ich froh war, als ich irgendwie diesen Pfeil fertig hatte :D Letztendlich ist ja aber der Teil, in dem der ZR läuft, nicht abschraubbar, und bei defektem KW-Simmerring würde es wohl tendenziell da raustropfen, wo ich meinen blauen Pfeil eingezeichnet habe?!

Da der 5er ja zwischen den vorderen Längsträgern hängt und nicht auf der VA steht, könnte man den Vorderachskörper auch so drunter weg fummeln. Ich komme nur leider grade nicht mit dem Auto auf unsere "Hebebühne", da steht n 123er ohne Hinterachse druff... Motorkran um das Aggregat anzuheben wäre aber vorhanden... *grübel*

Naja, ich werd morgen mal die Simmerringe und Dichtungen ordern, und das dann die Tage angehen! Wenn ich dran denke, mach ich euch Bilder von der Aktion!

Grüße
Nils
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11

Dienstag, 23. Februar 2010, 20:32

Uups! Vergiss was ich geschrieben hab, hatte aus der Signatur auf DT geschlossen. Klar brauchst du nix anheben, schraub einfach den Aggregateträger weg. Die Simmeringgrösse dort ist mir gerade nicht geläufig, die ist nur beim 4er immer identisch. Du weisst aber, das du diesen Gegenhalter für die Kurbelwellenschraube haben solltest? Der stützt die Riemenscheibe gegen die Drehmomentstütze ab, so das sie sich nicht mehr verdrehen kann beim lösen. Ohne dieses Ding bekommst du die in 99% der Fälle nicht los. Stossfänger muss weg, wenn ich das richtig in Erinnerung hab. Lang ists her....
Das Öl kann durchaus soweit oben rauskommen, schliesslich kann der Zahnriemen einiges davon transportieren. Der muss übrigens zwingend mit neu, der mag Öl garnicht!
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12

Mittwoch, 24. Februar 2010, 01:15

Ja, ähm, Gegenhalter ist vorhanden, Stoßstange noch nicht wieder dran... ich hatte den Scheißkarren ganzen Kram in den letzten 24 Monaten ja auch nicht schon 3 mal auseinander ;) (für alle, die nun Fragen stellen: 1. Mal WaPu und Zahnriemen neu gemacht, 2. Mal ZKD neu, 3. Mal Wasserverlust an der WaPu abgedichtet) und nun kommt das 4. Mal - wie ich oben im ersten Posting schon geschrieben habe, die Karre mag mich nicht, immer wenn ich ihn wieder zusammen habe, kommt was neues... Achja, gefahren ist der Hobel in der Zeit übrigens keine 1000 km... X(

EDIT: wie gesagt, um die eigentliche Quelle zu orten, denke ich, werde ich den Motor nochmal 5 Minuten laufen lassen, bis auf dem Boden wieder Öl ankommt, dann abstellen und demontieren. Sollte es hinter dem hinteren ZR-Schutzt von der NW runter laufen, dürfte das ja dann sichbar sein, wenn ich den ab habe (und dann könnte es auch der ZR ungeölt überlebt haben...)
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Nils« (24. Februar 2010, 01:19)


13

Mittwoch, 24. Februar 2010, 09:31

Hallo Leute,

auch mal an die Zwischenwelle denken oder hat der 5 Zyl. die nicht?

Gruß
Heiner
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14

Mittwoch, 24. Februar 2010, 10:46

Sag mal Nils, kanns sein, dass alles was mehr als 4 Zylinder hat dich nich besonders mag? :D
Is das noch der JT, den du hattes als ich damals bei dir oben war?

Hoffe, dass es bald mal ein Ende hat und du nen 5er zum fahren hast, der "funktioniert" ;)

Günni
Wer im Glashaus sitzt soll nicht im stehen pinkeln!!! :P :P :P

Nils

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15

Mittwoch, 24. Februar 2010, 11:28

@ Heiner: Beim 5ender ist der Zünderverteiler von der NW angetrieben, die Spritpumpe elektrisch (die mechanischen über die NW) und die Ölpumpe direkt von der KW. Damit viel ihnen wohl nichts mehr ein, was man von der Zwischenwelle antreiben lassen könnte ;) Außerdem sitzt da auch die WaPu im Weg, die hängt nämlich am Zahnriemen (und da behauptet der Korp im JHIMS noch großzügig, dass der 828er Block so dolle vom 827er abgeleitet wär :D )

@Günni: Nein, die graue Saufziege liegt schon aufm Schrott (ist wahrscheinlich längst gequadert). Wenn ich den noch hätte, wäre ich garantiert noch dabei, Löcher zu zubraten 8) Außerdem ist mir der rote Syncro für günstig zugelaufen - und die Karosse ist tausend Mal besser als die vom Grauen es war - da viel die Entscheidung, welcher geschlachtet wird eigentlich nicht schwer ;)

Grüße
Nils
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Mittwoch, 24. Februar 2010, 22:30

Habe ich letztens erst gemacht:

http://passatclassic.de/forum/upload/ind…d&threadID=4552



Die Kw Schraube war ein Witz, hätte ich mim Ringschlüssel lösen können, gut laut Bucht bekommt die auch nur 80NM

Die Ringe werden bei Porsche angebohrt, ne kleine Schraube rein gedreht und dann daran raus gezogen. Geht absolut nichts kaput bei. Besser wie da rum Popeln und dann dichtes es nicht mehr weil Riefen entstanden sind.

Bei mir hat die Zwischenwelle gemuckt, ohne Abzieher währe die nicht runter gegangen. Ich Tipe bei dir auch auf die Zwischenwelle, für die KW kommt das Öl von zu weit oben. Bei mir ist es auch genau da runter gelaufen. War aber noch nicht so viel, ich habe es nur an der Ölwanne gesehen. Natürlich ahbeb wir auch beide Simmeringe gemacht, also ZW und KW.

Tassap

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17

Donnerstag, 25. Februar 2010, 00:50

Hallo,

nochmal, es handelt sich hier um einen 5-Zylinder; Der hat keine Zwischenwelle und die KW-Schraube bekomt 350 Nm und nicht 80! Sie ist dementsprechend auch nicht mit einem Ringschlüssel zu öffnen, sondern Du brauchst den Gegenhalter und einen ordentlichen Knebel.

Schöne Grüße, fritz.

Nils

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18

Donnerstag, 11. März 2010, 22:45

Moin zusammen,

hier dann mal ein Update von heute:



KW-Simmerring also Fehlanzeige (gibts beim 5ender eigentlich eine Chance, dass man nicht alles mit Kühlwasser überschwemmt, wenn man die WaPu löst um den ZR zu entspannen??).

Oben an der NW sieht es ziemlich ähnlich aus, nämlich Knochentrocken. Dafür sieht man ohne den unteren ZR-Schutz sehr gut, wie es zwischen Ölpumpe und Motorblock rauskommt. Da muss wohl der Druckkanal zum Filter oder was derartiges liegen. Meine Versuche, die Ölpumpe irgendwie bei Seite zu bekommen, ohne die Ölwanne zu demontieren, schlugen leider fehl. Meiner Meinung nach habe ich alle von diesen Mini-Schrauben rausgefummelt (inkl derer an der Ölwanne), aber mehr als 4mm krieg ich die Pumpe nicht vom Block abgehebelt. Also morgen dann die Ölwanne ab und dann weiter schauen.

Die Simmerringe werde ich dennoch versuchen zu erneuern, die werden sonst garantiert als Nächstes undicht X( Da kommt es mir auch ganz gelegen, dass ich für den unteren doch die Ölpumpe ausbaue - ich wüsste jedenfalls grade eben nicht, wie ich den durch diese kleine "Durcharbeite-Öffnung" in der Frontmaske anbohren sollte, ohne die KW zu beschädigen. Was größeres als nen 2 oder 3mm Bohrer wird man wohl auch nicht verwenden können?!

Viele Grüße
Nils
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Dienstag, 16. März 2010, 13:11

Kurzer Zwischenstand vom Sonntag: Um die Ölpumpe auszubauen (und die dahinter liegende Dichtung zu tauschen), muss die Ölwanne ab. Leider kommt man nicht an alle Schrauben dran, ohne das Teil, welches im JHIMS auf Seite 53 unten mit der Nummer 9 gekennzeichnet ist ("Motor-Getriebe-Stütze"), zu demontieren. An die Schrauben von diesem Teil kommt man aber auch nicht dran, ohne die Vorderachse zu demontieren.

Ich bin gerade ernsthaft am Überlegen, ob ich nicht den Motor mit Getriebe aus der Karre raus nehme und das "außerhalb" erledige... Dann kann ich wenigstens den Motorraum entrosten und neu lackieren :D

Grüße
Nils
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Sonntag, 10. Juni 2012, 14:25

Mohoin!

Ihr werdets kaum glauben, manch einer wird sich vielleicht noch an meinen Syncro erinnert haben oder ihn schon länger auf dem Schrott gedacht haben - aber es geht bei mir auch hier weiter! Wer ihn nicht (mehr) kennt: Syncro GT, 5 Zylinder JT, 120 PS, KE-Jetronic mit G-Kat.

Da ich schon seit Beginn des Jahres immer mal wieder am Syncro tätig war und den Motorausbau vorbereitet habe (Plan war es, den Motor mit Getriebe nach unten raus abzusenken) war der Plan tatsächlich vor 2 oder 3 Wochen zu Ende umgesetzt und Motor und Getriebe waren raus aus dem Wagen. Nun ging es gestern eigentlich recht zügig weiter, erstmal die Krümmer abgebaut (ich habe noch nie einen 2-fach gerissenen Abgaskrümmer gesehen! Wenn der mir einmal von der Werkbank fällt, dürfte er mindestens dreiteilig sein ;) ), Einspritzdüsen gezogen, Zahnriemen incl der Räder ab, WaPu raus und dann den Kopf runter. Den als erstes betrachtet, Nockenwelle raus, da die Ventilschaftdichtungen nun auch gemacht werden. Lieber ein Mal richtig, wenn man schon alles auseinander hat, als immer wieder - ich hab die Schnauze bald voll :D

Zylinderkopf sieht soweit gut aus, Nockenwelle und Hydros zeigten sich ohne nennenswerte Verschleißerscheinungen. Die Dichtfläche zum Block werde ich mal überschleifen lassen, dann sind die alten Dichtungsreste auf jeden Fall weg. Und vielleicht haben die Jungs da ja auch noch eine Idee für die beiden abgerissenen Stehbolzen vom 5. Zylinder Abgaskrümmer ;)

Anschließend hab ich mich dem Motorblock gewidmet, ohne Kopf und Anbauteile konnte man den zu zweit auch auf die Werkbank wuppen und umdrehen - immerhin wollte ich ja an die Ölwanne um die Ölpumpe zum Block hin neu abdichten zu können. Die Ölrestsuppe, die dabei aus den Öffnungen lief, hat mir schon tierische Hoffnung gemacht, dass da noch mehr Arbeit zu finden sein wird...

In der Ölwanne sah es jedenfalls so aus:



Am Ölpumpenrüssel nicht besser...


Sowas hatte ich doch in Olafs Blog neulich gesehen, da war ihm ein Pleuellager kaputt gegangen :!: Also erstmal händisch auf Spiel geprüft und siehe da, der 4. Zylinder hatte deutlich spürbares Radialspiel. Also zerlegen!


Dass da was nicht stimmt, ist eindeutig...


An den Lagerschalen fehlen die Arretierungsnasen komplett! Die werden sich großzügig im Öl homogenisiert haben...

Wenigstens etwas Glück hatte ich dabei aber doch:


Der Kurbelwellenzapfen sieht noch bombig gut aus!

Zur Gegenprobe habe ich mal am 1. Zylinder das Lager zerlegt, da sahen die Lagerschalen auch noch super aus. Jetzt überlege ich, ob man bei 280tkm Laufleistung alle Pleuellagerschalen erneuert oder nur den betroffenen Zylinder - was meint ihr? Eigentlich müsste man radikal sein und alle machen - oder überlastet man nachher die Hauptlager?!

Sorry, die Kamerafunktion meines Handys ist mir erst am Nachmittag gestern wieder eingefallen, sonst hätte es auch mehr Bilder und weniger Text gegeben :D

Viele Grüße
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